Gregor Duller, Unterburg, Georgibergstraße 30
A-9122 Sankt Kanzian am Klopeiner See,
Kärnten, Österreich -
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Tel: +43 (0)4239 40111 Mobil: 0664 6425 292

Klopeinersee
Turnersee
Kärnten
Ferienwohnungen
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Der Klopeinersee und seine UmgebungDer Klopeinersee liegt in der offenen und heiteren Hügellandschaft des Jauntales (Kärnten), das vom steil zur Drau abfallenden Skarbinfelsen bis zu den Ausläufern des Obirs und der Petzen reicht. Dieser herrliche Badesee, eingebettet in Hügel und Wälder, verdankt seine Entstehung der Eiszeit. Damals wuchs der Eisstrom, aus den Hohen Tauern kommend, durch alle Täler Kärntens ostwärts. Die tieferen Becken füllten sich mit Wasser, die Moränen aber blieben als Hügel zurück. In unmittelbarer Nähe vom Klopeinersee entstanden so noch weitere stehende Gewässer: Der Turnersee, der Kleinsee, der Gösselsdorfer See und der Sonnegger See. Wegen seiner größten Tiefe konnte sich der Klopeinersee unter all diesen Seen am besten erhalten. Er liegt in nur 446 m Meereshöhe, bei einer Länge von 1800 m und einer Breite von 800 m weist er eine Tiefe von maximal 48 m auf. Der Klopeinersee ist sehr schwach durchflutet und erreicht daher diese hohen Wassertemperaturen, nämlich bis 29 Grad. Da sich der Einfluß des kontinentalen Winters hier bereits stark bemerkbar macht, friert der Klopeiner See jedes Jahr zu. Der Föhn aber reißt die Eisdecke zeitig im Jahr auf, so daß der See bereits im Mai als natürliche Badewanne benützt werden kann. Die Badesaison hält dann bis Ende September an.
Der Klopeinesee gehört zur Tourismusgemeinde St. Kanzian (Kärnten / Österreich) und zum politisches Bezirk Völkermarkt. Die Fläche der Gemeinde St. Kanzian beträgt 40,89 km² , die Einwohnerzahl beträgt ca. 4000.Die Gegend um den Klopeinersee ist uraltes Siedlungsgebiet. In der Griffener Tropfsteinhöhle fanden bereits die steinzeitlichen Jäger Unterschlupf. Spuren der Illyrer, des ältesten Kärntner Volkes, fand man in Südkärnten, und die um das Jahr 400 Chr. aus dem Norden und Westen Europas eingewanderten Kelten sind hier nachweisbar. Im Jahre 15 Chr. schlossen die Römer das Königreich der Noriker ihrem Imperium an. Sie erbauten am Fuße des östlich des Klopeiner Sees gelegenen Hemmaberges jene Römerstadt Juenna, nach welcher später das Jauntal seinen Namen erhielt. Um 590 brachen die Slowenen in Kärnten ein, gefolgt von den asiatischen Awaren. Die Slowenen bezeichneten das Land als Karantanien. Schließlich wurde Kärnten von Bayern und Franken in Besitz genommen. Diese deutschen Siedler brachten auch das Christentum in unser Land. In den darauffolgenden Jahrhunderten hatte die Bevölkerung der Gegend um den Klopeiner See noch manche Not zu überstehen. Im 15. Jahrhundert kamen die Türken über den Seebergsattel und plünderten mehrere Male das Gebiet. Deshalb ließ Probst Lorenz um 1475 das 4 km östlich vom Klopeinersee gelegene Stift Eberndorf zu einer Festung umbauen. Die Herren von Ungnad, einige der mutigsten Kämpfer gegen die Türken, ließen sich hier eine spätgotische, sternrippengewölbte Grabkapelle bauen. Auf dieser sehenswerten Grabstätte ist der Ritter Christoph Ungnad in der vollen Rüstung des 15. Jahrhunderts zu sehen. Außer den Türken fielen auch noch die Ungarn in
das gequälte Land ein und verwüsteten es zwischen 1480 und 1490. Damals wurde
das Wehrstift Eberndorf auch noch mit Mauer und Graben umgeben. Dieses
künstlerisch so wertvolle Baudenkmal gehört zur Zeit dem Stift St. Paul im
Lavanttal. Größere Waldbestände in der Umgebung vom Klopeinersee, sind noch
in seinem Besitz.
Über die bewaldeten Hügel aber blickt der imposante, einem gewaltigen Spitzkegel gleichende, 2142 m hohe Hochobir in die anmutige Seenlandschaft herein. An ihn schließen nach Osten hin die bereits in Slowenien liegenden, eigenwillig gezackten Steineralpen an. Den Abschluß bildet der gewaltige Bergkoloß der Petzen, in dessen Felshöhle der Ungarkönig Matthias Corvinus mit seinen Kriegern schlafen soll - ähnlich wie Kaiser Barbarossa im Untersberg oder im norddeutschen Kyffhäuser. Der Petzen vorgelagert sind die weiten Mais- und Weizenäcker des Jaunfeldes, die bereits am Ostufer vom Klopeinersee beginnen. Von hier aus reicht der Blick auch weit gegen Westen durch das Rosental, Wörthersee und wird erst durch den Dobratsch bei Villach und den Bergstock der Gerlitzen am Ossiacher See aufgehalten. Wenn der Klopeiner See auch als Erholungszentrum dieses Gebietes angesehen werden darf, so ist doch seine nähere und weitere Umgebung das Ziel von Ausflügen und Wanderungen vieler Gäste. Es finden sich hier eine Fülle von historischen Sehenswürdigkeiten, von Brauchtum und Sagen. Historisch besonders interessant ist die aus karolingischer Zeit stammende Pfarrkirche von St. Kanzian. Sie ist dem Heiligen Kanzian geweiht, der zusammen mit seinen Geschwistern Kanzius und Kanzianilla im Jahre 290 in Aquileja den Märtyrertod starb. Geht man von
St. Kanzian, den Kleinsee entlang, nach Westen, so erblickt man schon von
weitem auf einem steil abfallenden Konglomeratfelsen die Kirche von Stein.
Dieses Stein war der Sitz des ersten deutschen Grafen des Jauntales, und hier
befindet sich in der bereits 975 erstmals erwähnten Kirche die Begräbnisstätte
der "beatae Hidegardis", welcher man im Raume des Klopeiner Sees ähnliche
Verehrung entgegenbringt wie im übrigen Kärnten der heiligen Hemma von Gurk.
Wenn man das historische Gebiet um Stein verläßt und sich ostwärts wendet, so kommt man über Weitendorf und Littermos zum Kleinsee. Wegen seiner tiefen Wassertemperatur wird der Kleinsee als Badesee wenig benützt. Der Schilfgürtel und ein Bauverbot verhindern auch die Entstehung einer größeren Siedlung, sodaß seine natürliche Schönheit und Ruhe viele Gäste veranlassen, hierher einen Spaziergang zu machen. Landschaftlich nicht weniger reizvoll gelegen und sehr wohl zum Baden geeignet ist der Turnersee. Er erreicht ähnliche Wassertemperaturen wie der Klopeiner See und erfreut sich besonders bei den Campinggästen großer Beliebtheit. Auch der Turnersee ist von einem breiten Sumpfgürtel umgeben.
Der Rundgang um den Klopeiner See wäre nicht vollständig, würde man nicht einen Blick auf die südliche, dem Klopeiner See abgewandte Seite der Gracarca und des Georgiberges machen. Diese dicht bewaldeten Bergrücken waren einst stark besiedelt und befestigt. Kein Gast, der seinen Urlaub am Klopeiner See verbringt, sollte nach Hause zurückkehren, ohne das Wunschglöcklein auf dem Georgiberg geläutet zu haben. Im Hochmittelalter stand auf diesem reizvollen Berg eine kleine Burg, die urkundlich erstmals im Jahre 1060 erwähnt wurde. 1154 wurde dem Kloster Eberndorf eine "capella S.Georgii in monte" erbaut. Vermutlich war diese Kirche die Burgkapelle jenes "castrums". Die Siedlungen am Fuße des Georgiberges erhielten daher die Namen Ober- bzw. Unterburg. Das Langhaus der gotischen Kirche wird von einem drahtigen Kreuzgewölbe getragen. Die einfachen Altäre stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Im Turm an der Südseite hängt eine Wunschglocke. In früherer Zeit sind zu dieser Glocke gerne Jungfrauen gepilgert. Beim Läuten der Glocke haben sie sich einen Mann gewünscht, und ihr Wunsch soll sich dann erfüllt haben. Bereits im Jahre 1884 wird Unterburg in der Broschüre "Der Fremdenbesuch in Kärnten" erwähnt. Vor allem von den angenehmen Geh-, Schwimm- und Wannenbädern, sowie dem schattigen Schankgarten war die Rede. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Unterburg einige Villen im Schweizer Stil errichtet, in denen Sommergäste Zimmer mieten konnten. 1904 gründete der Pionier des Fremdenverkehrs am Klopeinersee, Hauptmann Eugen Pohl, den Verschönerungsverein Klopeinersee, zu einer Zeit, in der das Westufer fremdenverkehrsmäßig noch nicht erschlossen war. Herr Pohl hob kleine Beträge ein, mit denen er verschiedene Veranstaltungen für die Gäste finanzierte. Sehr beliebt war das Picknick beim Eberwein oder der Corso mit festlich geschmückten Booten auf dem See. Wanderwege wurden angelegt und Ruhebänke aufgestellt, um den ersten Besuchern des Klopeiner Sees den Aufenthalt angenehm zu gestalten. Damit wäre die Reise durch das Gebiet wohl beendet, würde nicht jedem etwas für diese Gegend charakteristisches aufgefallen sein, das wir Einheimische gar nicht mehr beachten, weil uns der Anblick gewohnt ist. Das sind die vielen Bildstöcke, die die Wege und Straßen säumen und die immer wieder das Interesse und die Bewunderung der Gäste wachrufen. Es sind bereits viele Jahre vergangen, seit der erste "kraftlose Student", der erste "abgearbeitete Kanzleibeamte" am Klopeinersee Erholung suchte und fand. Seitdem sind viele Tausende gekommen, haben dieses gesegnete Fleckchen Erde bewundert, haben von seinen Sagen und seinem Brauchtum gehört, von Wasser, Sonne und frischer Luft Kraft geholt und sie dann in die Großstadt, an die Arbeitsplätze mitgenommen. Dass das auch in Zukunft so bleiben möge, ist unser aller Wunsch. Urlaubsziele, Klopainer, Klopeiner See, Klopein, Ferienwonungen, appartamenti, appartement, apartment, Appartment, Familie, Klobeiner See klopeinersee.at, Unterkünfte, Unterkunft am See, Wassertemperatur, FeWo, Webcam, Klopein, Alpen, Alpensee wanderurlaub und klettern.
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